krasses Gegenlicht... Graugans *Anser anser* am frühen Morgen
An dem Tag war ich schon frühmorgens in einem Feuchtgebiet unterwegs und hoffte auf interessante Beobachtungen. Am wolkenlosen Horizont geht gerade die Sonne auf. Ihr Licht wird vom leichten Bodennebel geradezu eingefangen und leuchtet so hell, dass es in den Augen schmerzt.
In einem flachen Tümpel steht eine Graugans. Ihre Silhouette mit dem großen dreieckigen Schnabel und dem kräftigen Körperbau lässt auch im krassen Gegenlicht kaum Zweifel aufkommen.
Vermutlich hat die Wildgans im Schutz des Gewässers übernachtet und bereitet sich gerade auf den Abflug hin zu ihren Äsungsflächen vor. Den Hals gestreckt, beobachtet sie aufmerksam, was um sie herum passiert. Auf der ruhigen Wasseroberfläche zeigt sich ein fast perfektes Spiegelbild. Aufnahmeposition und -winkel wähle ich so, dass in der Unschärfe verschwommene Büsche und Gräser um die Gans einen natürlichen Rahmen bilden.
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Falls Sie mit unserer Verwendung von Cookies nicht einverstanden sind, ändern Sie bitte die Einstellungen Ihres Browers oder verlassen diese Webseite. Mehr erfahren.